Praxis für Krisenintervention und Verhaltensaufälligenpädagogik
Birgitt Höbeler-Gilhaus
Dipl.-Heilpädagogin (Universität) Schwerpkt. Verhaltensauffälligenpädagogik
Therapeutin (GwG/ M.E.G./ EST-A)
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Das zentrale Konstrukt meiner Arbeit ist, Entwicklung als Bedeutungsbildung zu verstehen und Hilfen zum Aufbau von Selbstvertrauen anzubieten, um Selbst Dinge zu meistern, sich sozial zu integrieren, über eine innere flexible Vorstellungswelt zu verfügen und sich in gesundem Maße wohlfühlen zu können.
Praxis für Krisenintervention
Ein klientenzentriertes spieltherapeutisches Setting für jüngere Kinder kann zunächst das kindliche Grundbedürfnis nach Autonomie und Sicherheit positiv beantworten. Gleichzeitig sollen internale Suchprozesse angestoßen werden. Das Setting soll die altersgemäßen kindlichen Verarbeitungsmechanismen unterstützen. Es kann traumatisierten Kindern die Möglichkeit geben, im „traumatischen Spiel“ (G. Fischer u. P. Riedesser 2003) die überwältigende traumatische Erfahrung so weit zu verarbeiten und zu integrieren, dass „neue innere Weltmodelle“ entstehen und integriert werden können (Horowitz u. Zilberg 1983).
Kinderspieltherapie
Personzentrierte Beratung unterstützt Klienten/innen professionell und qualifiziert in schwierigen Veränderungs- und Orientierungsprozessen bzw. bei Problembewältigungen. Personzentrierte Beratung arbeitet mit spezifischen personzentrierten Kommunikations- und Kooperationsstilen, die es ermöglichen, dass Klientent/innen in ihren unterschiedlichen persönlichen Lebenswelten ihre Ressourcen und Potentiale erkennen und ihre Probleme eigenverantwortlich lösen können.
Personenzentrierte Beratung
In der Hypnotherapie mit Kindern und Jugendlichen werden Ressourcen genutzt, um psychophysiologische Zustände (z.B. Stimmungen) zu beeinflussen. Nutzbare Ressourcen sind jegliche Erfahrungen, Erinnerungen, Leistungen, Vorstellungen, Empfindungen, bekannte Symbole, Metaphern, Gegenstände Puppen usw. (in Anlehnung an Siegfried Mrochen).
Ziel ist es, kraftvolle innerpsychische Anteile in bedürftige innerpsychische Bereiche zu „transplantieren“ unter Berücksichtigung der entwicklungspsychologischen Zugangsmöglich-keiten für die Begegnung mit dem Kind.

Ericksonsche Hypnose als interaktionelles Konzept, besitzt das Ziel die Aufmerksamkeit der KlientInnen so zu fokussieren, dass internale Suchprozesse möglich werden. Es geht darum, eine Bühne zu bereiten für neue Sichtweisen. D.h. in der Hypnotherapie lenken die KlientInnen ihre Aufmerksamkeit auf eigene innere Erfahrungen und Ressourcen, wobei unter anderem Symptome, als Lösungsversuche genutzt werden können (Utilisationsprinzip). Trance ist im Ericksonschen Konzept kein „Dämmerzustand“ sondern ein Zustand fokussierter Aufmerk-samkeit nach Innen, wobei die bewusste Wahrnehmung für  Alltagsanforderungen reduziert ist, um ,innerhalb einer gleichrangigen sicheren Beziehung, die KlientInnen in ihren eigenen Kompetenzen zu fördern. Die fokussierte Aufmerksamkeit nach innen fördert eine hohe Aufnahmefähigkeit für die Unterscheidung von Ereignis und Bedeutung bzw. Verhalten und Absicht und letztlich die Selbstachtung. (In Anlehnung an Birgit Steiner-Backhausen).

Durch die strategische Aktivität des Therapeuten “If you do not do, I will it do.“, Erickson zitiert nach Rosen 1988, zielt die Hypnotherapie auf die Stärkung des Selbstvertrauens u.a. durch Methoden wie direkte und indirekte Suggestion, Refraiming, Utilisation, Altersregression,          
Hypnotherapie
Methodik/ Techniken:
Ego-State-Therapie
Die Ego-State-Therapie ist ein hypnotherapeutisches Verfahren und nimmt bei der Behandlung von Traumafolgestörungen, insbesondere der dissoziativen Störungen, eine zentrale Rolle ein. Ego-State-Therapie hat das Ziel reflexive und intrapersonelle Kommunikations- und Integrationsmuster zwischen dissoziierten und ressourcenvollen Teilen einer Person zu fördern.